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Potenzmittel wie Viagra und Co. gelten mit einer Erfolgsquote von über 80 Prozent als zuverlässige Hilfsmittel gegen eine erektile Dysfunktion. Die Medikamente helfen nicht bei jeder Form der Impotenz. Die Art der Grunderkrankung entscheidet, ob die Wirkung der PDE-5-Hemmer bei der Erektionsschwäche Abhilfe schafft. Ist der Penis aus körperlichen Gründen nicht fähig, zu erigieren, zeigt die Einnahme potenzsteigernder Mittel keinen Erfolg.

Der Placeboeffekt in Studien mit Viagra

Drei Forscher des Karolinska-Instituts in Stockholm stellten sich die Frage: „Welchen Einfluss nimmt der Placeboeffekt in Studien mit Phosphodiesterase-5-Hemmern?“

Um dem Thema auf den Grund zu gehen, werteten sie Daten von über 12.000 Männern mit erektiler Dysfunktion – beruhend auf verschiedenen Ursachen – aus.

Diese nahmen an über 60 placebokontrollierten, doppelblinden klinischen Studien mit PDE-5-Hemmern teil.

Das Durchschnittsalter der Probanden lag bei 55 Jahren. Die Erektionsprobleme resultieren aus unterschiedlichen Grunderkrankungen.

Obgleich sich die Beschwerden bei Gabe eines Placebos leicht bis moderat besserten, sorgte der PDE-5-Hemmer im Schnitt für deutlich bessere Ergebnisse.

Ein geringfügiger Vorteil des potenzsteigernden Wirkstoffs gegenüber dem Placebo trat bei den Männern mit posttraumatischer Belastungsstörung ein.

Bei ihnen führte der große Placeboeffekt zu einer ähnlichen Erfolgsquote wie nach Einnahme eines Phosphodiesterase-5-Hemmers.

Folglich kann das Vertrauen in die eigene Sexualität – gestärkt durch ein Placebo – die Einnahme eines Potenzmittels bei bestimmten Grundkrankheiten ersetzen.

Placebo-Studien beweisen, wann Viagra hilft

Anhand der im Jahr 2020 veröffentlichten Untersuchung „Placebo Responses Among Men With Erectile Dysfunction Enrolled in Phosphodiesterase 5 Inhibitor Trials“ kamen die Forscher zu einer Vermutung.

PDE-5-Hemmer zeigen eine signifikant bessere Wirkung, wenn die erektile Dysfunktion der Anwender aus vaskulären Ursachen resultiert. Beispiele stellen Diabetes oder Atherosklerose dar.

Bei diesen Grunderkrankungen zeige sich der Wirkmechanismus der in Potenzmitteln enthaltenen Wirkstoffe hilfreich. Sie führen zu einem vasodilatierenden Effekt.

Eine verbesserte Durchblutung erhöht die Chance, eine Erektion zu erreichen und diese zu halten.

Die Wirkung von Viagra und Co. hängt von der Grunderkrankung ab

Die Erfolgsrate von auf PDE-5-Hemmern basierenden Potenzmitteln liegt dosisabhängig zwischen 47 und 84 Prozent.

Diese Erfolgsquote zeigt sich für die einzelnen Wirkstoffe vergleichbar. Die Erfolgsdifferenz erklärt sich durch die grundlegende Ursache der Potenzstörung.

Resultiert diese aus Nervenschäden nach einer Operation oder Bestrahlung, kommt es nach der Einnahme von PDE-5-Hemmern zu keinem speziellen Effekt.

Das bestätigt die oben genannte Studie. In dieser wiesen die Forscher keinen signifikanten Unterschied zwischen Placebo und Phosphodiesterase-5-Hemmern, welche die Patienten nach Prostata-Operationen oder einer Strahlentherapie einnahmen, auf.

Durch die Nervenschädigung im Gewebe nimmt die verbesserte Durchblutung keinen Einfluss auf die Erektionsfähigkeit der betroffenen Männer.

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PDE-5-Hemmer wirken bei grundsätzlicher Erektionsfähigkeit

Wie stark und ausgeprägt Viagra oder andere potenzsteigernde Medikamente wirken, hängt nicht nur von der Dosierung ab.

Bei einzelnen Personengruppen – beispielsweise Diabetikern – wirken die PDE-5-Hemmer schlechter als bei Anwendern ohne klinischen Befund.

Der Wirkerfolg hängt von der körperlichen Fähigkeit, eine Erektion zu bekommen, ab.

Teilweise führt eine Operation im Bereich des Beckenbodens bei Männern zu einer Erektionsstörung. Die Ärzte versuchen, diese langfristig mit der Einnahme von PDE-5-Hemmern zu therapieren.

In ihrer Publikation raten die Wissenschaftler Stefan Arver, Alexander Stridh und Moa Pontén dazu, dieses Vorgehen zu überdenken.

Potenzmittel eignen sich nicht für Männer, deren Penis sich nachts oder bei sexueller Stimulation nicht versteifen kann.

Der Testosteronspiegel beeinflusst die Wirkung von Viagra und Co.

Resultiert die Potenzschwäche aus einem niedrigen Testosteronspiegel, schafft Viagra keine Abhilfe. Die geringe Konzentration an Testosteron im Organismus des Mannes führt zu einer Schwächung der Muskeln und des Gewebes im Penis.

Neben Erektionsstörungen bemerken Betroffene Symptome wie:

  • depressive Verstimmungen,
  • Schlafstörungen und
  • sexuelle Unlust.

Nach einer Behandlung des Testosteronmangels besteht die Chance, dass sich die Wirkung potenzsteigernder Mittel verbessert.

Pilotstudie belegt die Relevanz der Gene bei Viagra-Wirkung

Zusätzlich zeigt eine Studie des Essener Universitätsklinikums aus dem Jahr 2003, dass die Wirkung von Viagra von einem Gen mit der Bezeichnung GNB3 abhängt.

Dieses ist verantwortlich für die Signalübertragung der Zellen. Es liegt in drei unterschiedlichen Ausprägungen vor.

Männer mit der Variante „TT“ profitieren laut der Forscher von einer guten Erfolgsquote nach der Medikamenteneinnahme. Anders sähe es bei Anwendern mit den Genvarianten „TC“ und „CC“ aus. Bei ihnen verringert sich die Erfolgsquote von 90 auf 50 Prozent.

Für die Studie untersuchten die Forscher 113 Probanden mit Potenzschwierigkeiten. Zehn Prozent von ihnen besaßen die TT-Variante.

Wann darf Viagra nicht eingenommen werden?

Von der Einnahme von Viagra oder einem anderen PDE-5-Hemmer sehen Patienten ab, wenn sie eine Allergie auf einen der Wirkstoffe aufweisen.

Die Einnahme nitrathaltiger Medikamente – vorrangig gegen Angina pectoris verschrieben – schließt die Anwendung eines Potenzmittels wie Viagra oder Cialis aus. Zu diesen zählen:

  • Monocedocard,
  • Cedocard,
  • Isordol,
  • Nitrolingual

Weitere Kontraindikatoren:

  • ernste Leberbeschwerden,
  • niedriger Blutdruck (unter 80/50 mmHg),
  • Augenerkrankung Retinitis pigmentosa,
  • zurückliegender Verlust des Sehvermögens aufgrund einer nicht arteriitischen anterioren ischämischen Optikusneuropathie.

Erlitten die Patienten innerhalb der letzten sechs Monate einen Schlaganfall oder Herzinfarkt, raten Mediziner von der Einnahme der potenzsteigernden Mittel ab.

Der Grund ist die mit dem Geschlechtsverkehr verbundene Anstrengung. Ab wann dieser wieder möglich ist, hängt von der individuellen Regenerationsgeschwindigkeit der Betroffenen ab.

Fazit:

Obgleich Viagra und andere potenzsteigernde Mittel mit enthaltenen PDE-5-Hemmern eine zuverlässige Wirksamkeit aufweisen, schlägt diese nicht bei allen Patienten an. Bei Männern mit posttraumatischer Belastungsstörung führt bereits der Glaube an die verbesserte sexuelle Leistungsbereitschaft zur Erektionsoptimierung.

Des Weiteren zeigt sich, dass die Wirkung von Viagra und Co. von der bestehenden Grunderkrankung abhängt. Bei Männern, die aus körperlichen Ursachen keine Erektion bekommen, schafft ein Potenzmittel mit durchblutungsverbesserndem Wirkungsansatz keinen Erfolg.

Kurz und einfach: Viagra Wirkung, Dauer & Eintritt

Vereinfacht gesagt, verbessert Viagra den Blutfluss in den Penis. Bei vorliegendem, sexuellen Reiz, kann so eine bessere Erektion stattfinden. Der Wirkungseintritt liegt in der Regel bei 20-30 Minuten nach Einnahme. Die Wirkungsdauer von Viagra beträgt ca. 4 – 5 Stunden.

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