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Viele Männer schämen sich für ihre erektile Dysfunktion. Dabei ist fast jeder zweite Mann mindestens einmal in seinem Leben mit einer Erektionsstörung konfrontiert. Zudem gibt es eine ganze Reihe an Möglichkeiten, die erektile Dysfunktion zu beheben – etwa auch mit dem Wirkstoff Alprostadil.

Was ist Alprostadil?

Alprostadil ist die synthetische Form des natürlichen Gewebshormons Prostaglandins E1 (PGE1). Die Prostaglandine sind Botenstoffe. Sie übernehmen im unwillkürlichen Nervensystem eine ganze Reihe an Aufgaben.

So hemmt es die Blutgerinnung und verbessert den Blutfluss, bindet sich an Rezeptoren in den Muskeln der Blutgefäße, entspannt so die Muskeln und bewirkt eine Weitstellung und sorgt somit auch dafür, dass mehr Blut in kleinere Arterien gelangt.

Diese Wirkung, die das Prostaglandin E1 und damit auch die synthetische Form Alprostadil auf die Blutgefäße hat, wird der Wirkstoff in Medikamenten eingesetzt, die der Behandlung der erektilen Dysfunktion dient. Darüber hinaus wird es aber auch zur Blutverdünnung eingesetzt.

Als Medikament gegen Erektionsstörungen wird der Wirkstoff in Form eines Gels, einer Creme oder eines Zäpfchens eingesetzt. Als Mittel zur Blutverdünnung wird es hingegen in Tablettenform eingenommen.

Medikamente mit Alprostadil: MUSE, Caverject, Viridal, Vitaros

Rund 50 Prozent aller Männer in Deutschland sind mindestens einmal in ihrem Leben von der erektilen Dysfunktion betroffen. Das ist ein guter Grund für viele Pharmakonzerne, Mittel gegen Erektionsstörungen (Impotenz) auf den Markt zu bringen – einige davon enthalten den Wirkstoff Alprostadil.

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Alprostadil Erfahrungen: Alprostadil-Mittel im Test

Medikamente, die den Wirkstoff Alprostadil enthalten, werden von einigen Männern mit erektiler Dysfunktion eingenommen. Bei Sanego gibt es deshalb bereits einige Erfahrungsberichte zu dem Wirkstoff. Bislang wurde die Wirksamkeit mit “hervorragend” bewertet.

Die Verträglichkeit soll sogar noch besser sein, denn sie erhält insgesamt neun von zehn Punkte.

Die Anwendung des entsprechenden Alprostdil-haltigen Präparats wird von den bisherigen Verwendern als “gut” bewertet. Das kann unter Umständen auch daran liegen, das die Rezensenten vorwiegend Injektionen mit Alprostadil nutzen und diese folglich etwas komplizierter anzuwenden sind als eine herkömmliche Alprostadil-Creme.

Eine eher schlechte Bewertung erhält der Wirkstoff in Hinblick auf sein Preis/Leistungs-Verhältnis. So soll dieses lediglich “befriedigend” sein. Zurückzuführen ist diese Bewertung darauf, dass Medikamente mit dem Wirkstoff vergleichsweise hochpreisig sind und einige dennoch keine Wirkung verspüren. Eine Empfehlung für Präparate mit diesem Wirkstoff werden dennoch ausgesprochen.

MUSE Alprostadil

Das Arzneimittel MUSE von MEDA Pharma dient der schnellen Behandlung einer erektilen Dysfunktion. In Form eines urethralen Zäpfchens wirkt es schneller, als viele andere, vergleichbare Medikamente.

Der Name “MUSE” steht für “Medicates Urethral System for Erections”, zu deutsch Medizinisches urethrales System für Erektionen. Schon zehn Minuten nach der Anwendung soll sich die Wirkung entfalten.

Das Zäpfchen muss direkt in die Penisspitze verabreicht werden. Das enthaltene Alprostadil führt zu einer chemischen Reaktion. Diese sorgt dafür, dass sich die Muskelwände der Blutgefäße in der Nähe des Penises entspannen. So wird der Blutfluss in den Penis eingeleitet und es entsteht die gewünschte Erektion.

Mit einem Online-Rezept können sechs Applikatoren des Medikaments erworben werden. Wird das Arzneimittel mit einer Anfangsdosis von 500 Mikrogramm Alprostadil erworben, kostet dies rund 240 Euro. Ist die Anfangsdosis unwirksam, kann das Präparat mit einem Milligramm Alprostadil für rund 246 Euro erworben werden.

Caverject (Alprostadil Spritze)

Die Pfizer Pharma GmbH hat das Alprostadil-haltige Präparat Caverject auf den Markt gebracht. Es wird in Form von Spritzen verabreicht, wobei eine Spritze zwischen 10 und 40 Mikrogramm enthält – dies ist abhängig von der gewählten Variante.

Mit Online-Rezept erhältlich sind eine bis zwölf Spritzen mit einer Dosierung zwischen 10 und 40 Mikrogramm Alprostadil. Die Kosten liegen abhängig von der Menge und der Dosierung zwischen 73,95 Euro und 431,99 Euro.

Die Ärzte der Online-Arztpraxen verschreiben Männern, die bislang noch keine Erfahrung mit dem Arzneimittel gemacht haben, in der Regel 10 Mikrogramm-Packungen. Wurden bereits Erfahrungen gemacht und haben die 10 Mikrogramm kein zufriedenstellendes Ergebnis erzielen können, werden 20 bis 40 Mikrogramm verschrieben.

Fünf bis 20 Minuten nachdem die Spritze mit dem Wirkstoff in den Schwellkörper injiziert wurde, kommt es zu einer Erektion.

Vitaros (Alprostadil Creme)

Die FERRING Arzneimittel GmbH stellt das Alprostadil-haltige Medikament Vitaros her. Hierbei handelt es sich um eine Creme, die drei Milligramm Alprostadil pro einem Gramm Creme enthält.

Aufgetragen wird die Creme mithilfe eines vorgefüllten Applikators auf die Öffnung der Harnröhre an der Spitze des Penises. Nach fünf bis 30 Minuten entsteht eine Erektion die ein bis zwei Stunden anhält.

Mit einem Online-Rezept kann eine Packung mit vier vorgefüllten Applikatoren erworben werden. Diese kostet 157,19 Euro. Wer eine größere Packung benötigt, kann acht Applikatoren für 240,45 Euro oder zwölf Applikatoren für 311,95 Euro erwerben. Enthalten sind hier immer drei Milligramm des Wirkstoffs in einem Gramm der Creme.

Viridal Duo Alprostadil-Injektionen

Viridal wird von der deutschen SCHWARZ Pharma Deutschland GmbH hergestellt. Es handelt sich hierbei um Injektionen, die 10, 20 oder 40 Mikrogramm Alprostadil pro Milliliter enthalten. Sie werden direkt in den Penis injiziert und sollen so innerhalb von fünf bis 15 Minuten zu einer Erektion verhelfen. Die Erektion selbst kann bis zu 60 Minuten anhalten.

Mit einem Online-Rezept sind die Kosten des Arzneimittels abhängig von der Menge und der Dosierung. Werden zwei Injektionen mit der Anfangsdosierung von zehn Mikrogramm erworben, kostet dies 121,39 Euro.

Zwei Injektionen mit 20 Mikrogramm Alprostadil kosten hingegen 136,85 Euro und zwei Injektionen mit 40 Mikrogramm Alprostadil kosten 153,55 Euro. Die Kosten steigen an, umso mehr Injektionen erworben werden. Möglich ist der Kauf von bis zu zwölf Injektionen.

Wie wirkt Alprostadil?

Dass Alprostadil gegen die erektile Dysfunktion wirksam ist, ist darauf zurückzuführen, dass der Wirkstoff die Blutgefäße im Penis erweitert. Zudem entspannt Alprostadil die Muskulatur der Schwellkörper. Beide Prozesse tragen dazu bei, dass das Blut leichter in den Schwellkörper einströmen kann. Dieser Prozess sorgt dann für eine (stärkere) Erektion.

Da sich die Wirkungsweise von Alprostadil stark von den Wirkmechanismen der sogenannten PDE-5-Hemmer (Phosphodiesterase-5-Hemmer) wie Cialis oder Viagra unterscheidet, kann es auch von Männern angewandt werden, deren Erektionsstörung durch Nervenschädigungen verursacht werden.

Wirkungsdauer & Wirkungseintritt

Wie schnell die Wirkung von Alprostadil eintritt und wie lange die Erektion anhält, ist unter anderem von der Darreichungsform abhängig.

Werden Injektionen oder Harnröhrenstäbchen mit Alprostadil genutzt, erreichen zwischen 62 Prozent und 93 Prozent der männlichen Anwender eine ausreichend starke Erektion – dies wurde im Rahmen mehrerer klinischer Studien herausgefunden. Die Wirkung tritt bei Injektionen in der Regel nach fünf bis 15 Minuten ein und dauert von da an rund 60 Minuten.

Bei Spritzen kann die Wirkung etwas länger auf sich warten lassen. In der Regel wird hier von fünf bis 20 Minuten bis zum Wirkungseintritt ausgegangen. Urethrale Zäpfchen entfalten ihre Wirkung meist innerhalb von zehn Minuten, währende Cremes zwischen fünf und 30 Minuten benötigen, um eine Erektion zu erzeugen.

Die urethralen Zäpfchen erhalten die Erektion meist für zwischen 30 und 60 Minuten aufrecht. Die Spritzen erzielen genau wie die Injektionen eine Wirkungsdauer von rund 60 Minuten und die Alprostadil-Creme kann eine Erektion sogar zwischen einer und zwei Stunden aufrechterhalten.

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Wann sollte man Potenzmittel mit Alprostadil nicht anwenden?

Der Wirkstoff Alprostadil darf bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht eingesetzt werden. Während des Geschlechtsverkehrs mit einer schwangeren Frau ist unbedingt ein Kondom zu tragen, da der zum Teil auch im Sperma enthaltene Wirkstoff zu Fehl- oder Frühgeburten führen kann.

Männer, die unter einer erektilen Dysfunktion leiden, dürfen den Wirkstoff nicht einnehmen, wenn:

  • Schwellkörperimplantate vorhanden sind
  • der Penis anatomische Missbildungen aufweist
  • akute oder chronische Entzündungen der Eichel, der Vorhaut oder der Harnröhre vorliegen
  • es innerhalb der letzten sechs Monate zu einem Schlaganfall oder einem Herzinfarkt gekommen ist
  • schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorliegen (z.B. instabile Angina Pectoris, koronare Herzkrankheit, akute Herzrhythmusstörungen, Verengungen im Bereich der Herzklappen)
  • schwere akute oder chronische Lungenerkrankungen vorliegen (z.B. COPD, Lungenödem)
  • eine schwere Leberfunktionsstörung vorliegt
  • Herzmuskelschwäche
  • Blutgerinnungsstörung
  • akute Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre
  • Vielfachverletzungen (Polytrauma)

Einige Gegenanzeigen treffen nur unter Umständen zu. Sie müssen vor der Einnahme eines Alprostadil-haltigen Medikaments erst mit einem Arzt abgeklärt werden:

  • Verengung der Vorhaut
  • Gerinnungsstörungen
  • gleichzeitige Einnahme gerinnungshemmender Medikamente
  • verstärkte Einlagerung von Bindegewebe in den Schwellkörpern
  • Dauererektion in der Vorgeschichte (tritt häufig auf bei Patienten mit Thalassämie, Sicherlzellenanämie, Blutkrebs (z.B. Leukämie, Plasmozytom)

Welche Wechselwirkungen kann Alprostadil in Kombination mit anderen Mitteln auslösen?

Alprostadil kann in Kombination mit einigen Medikamenten zu Wechselwirkungen führen. Papaverin und Alpharezeptorenblocker, die bei Bluthochdruck und zur Behandlung von Prostatabeschwerden eingesetzt werden, können ebenfalls zu einer Erektion führen. Deshalb ist eine gleichzeitige Einnahme von Alprostadil-haltigen Medikamenten nicht sinnvoll.

Die Wirkung von Alprostadil kann außerdem in einem negativen Rahmen verstärkt werden, wenn ein entsprechendes Medikament gleichzeitig mit Gerinnungshemmern wie Heparin, gefäßerweiternden Wirkstoffen wie Nitraten oder mit Blutdrucksenkern wie Betablockern verwendet wird.

Unser Tipp: Alprostadil online kaufen

Die Online Behandlung bietet Ihnen eine sichere und diskrete Alternative, Potenzmittel mit Alprostadil (MUSE, Caverject, Viridal, Vitaros) mit Online Rezept zu bestellen. Hierzu genügt die Beantwortung einiger Fragen des Online Fragebogens, welcher vom Arzt geprüft wird. Nach Feststellung der Eignung für Ihr Alprostadil-Mittel wird das Online Rezept ausgestellt und das Medikament an Ihre Adresse versendet.

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Welche Nebenwirkungen hat Alprostadil?

Alprostadil ist zwar lediglich die synthetische Form des körpereigenen Stoffs Prostaglandins E1. Dennoch kann der Wirkstoff Risiken und Nebenwirkungen mit sich bringen. Besonders häufig berichten Anwender von Schmerzen oder von Brennen im Penis.

Bei Injektionen und Spritzen kann es an der Einstichstelle zu Blutungen kommen. Möglich ist außerdem die Entstehung von Verhärtungen und Knotenbildung im Schwellkörpergewebe sowie Wassereinlagerungen und Rötungen am Penis.

Weitere mögliche Nebenwirkungen betreffen den Kreislauf. So kann es zu Schwindelgefühlen oder zu einem Abfall des Blutdrucks kommen. Welche Nebenwirkungen das jeweilige Präparat besonders häufig verursacht, lässt sich mit einem schnellen Blick auf die Packungsbeilage herausfinden. Hier sind alle Nebenwirkungen nach ihrer Häufigkeit aufgelistet.

Wichtig ist außerdem, dass besonders bei Alprostadil-Injektionen auf höchste Hygiene geachtet wird. Vor der Injektion muss die Penisspitze entsprechend gesäubert werden. Ansonsten kann es zu einer Infektion kommen.

Bei der Anwendung von Harnröhrenstäbchen ist ebenfalls auf eine gute Hygiene zu achten. Ansonsten können Keime in die Harnröhre gelangen und zu einer Harnwegsinfektion führen.

Kann man Alprostadil rezeptfrei in Deutschland kaufen?

Alprostadil ist dem Arzneimittelgesetz nach ein rezeptpflichtiger Wirkstoff. Das bedeutet, dass alle Medikamente, die den Wirkstoff enthalten, ausschließlich mit einem Rezept, das von einem Arzt ausgestellt wurde, von der Apotheke abgeholt werden dürfen.

Der Grund dafür, dass Alprostadil rezeptpflicht ist, lässt sich bereits an den vielen Gegenanzeigen, den Nebenwirkungen und den Wechselwirkungen erkennen. Bevor ein Mann den Wirkstoff einnimmt, um seine erektile Dysfunktion in den Griff zu bekommen, muss ein Arzt abklären, ob er das Medikament überhaupt einnehmen darf oder ob es eine Gefahr für ihn darstellt.

Ein Apotheker ist gesetzlich nicht dazu befähigt, die Eignung für ein Medikament festzustellen und auch der Patient selbst kann dies nicht eigenhändig tun. Um herauszufinden, ob das Medikament keinen Schaden oder einen möglichst geringen Schaden anrichtet, muss der Arzt die Patientengeschichte kennen, Risiken abklären und möglicherweise sogar Blutuntersuchungen durchführen.

Oft ist auch eine korrekte Diagnose notwendig. Schließlich können die Erektionsstörungen auch einen tiefliegenden Grund haben. Nur dann kann der behandelnde Arzt auch das richtige Medikament in der optimalen Dosierung auswählen – ein Laie wäre dazu nicht in der Lage.

Wo kann ich Potenzmittel mit Alprostadil online kaufen?

Arzneimittel mit dem Wirkstoff Alprostadil gibt es nicht nur in der Apotheke nebenan zu kaufen. Auch online besteht die Möglichkeit, ein entsprechendes Medikament zu erwerben. Möglich ist das bei Online-Apotheken und bei Online-Arztpraxen.

Wer seine Alprostadil-haltiges Medikament in einer Online-Apotheke kaufen möchte, der muss zunächst einen Arzt aufsuchen und sich ein Rezept ausstellen lassen. Dieses wird dann an die Online-Apotheke versendet. Nur, wenn der Apotheke das Rezept vorliegt, darf sie das rezeptpflichtige Arzneimittel auch versenden.

Wer sich den Gang zum Arzt sparen möchte – etwa aus Scham oder Bequemlichkeit -, der ist bei einer Online-Arztpraxis besser aufgehoben. Hier wählt der Patient zunächst das Medikament aus, das er bestellen möchte. Im Anschluss muss er einen Fragebogen ausfüllen. Hierbei beantwortet er spezifische Fragen, deren Beantwortung Aufschluss darüber geben, ob die Einnahme des Alprostadil-haltigen Medikaments nötig und zugleich weitestgehend unschädlich ist.

Dieser Fragebogen wird im Anschluss von einem Arzt begutachtet. Anhand der Antworten kann er ermitteln, ob er es bei den betreffenden Patienten für nötig sieht, das Medikament zu verschreiben. Falls ja, stellt er im Anschluss ein Rezept aus. Da den Online-Arztpraxen in der Regel eine Versandapotheke angeschlossen ist, wird das Arzneimittel im Anschluss durch die Arztpraxis versandt.

Alprostadil ohne Rezept: Erkennen von Risiken und Gefahren

Es hat Gründe, dass der deutsche Gesetzgeber den Wirkstoff Alprostadil zu den rezeptpflichtigen Wirkstoffen zählt. Das ist einerseits auf die möglichen Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, andererseits auf die zahlreichen Gegenanzeigen zurückzuführen.

Dennoch finden sich online immer wieder Angebote, die versprechen, das Medikament rezeptfrei erhältlich zu machen. Die Websites, auf denen Alprostadil rezeptfrei angeboten wird, machen oft einen seriösen Eindruck.

Allerdings verbergen sich dahinter nicht selten Betrüger. Oft wollen die vermeintlichen Händler das Geld direkt nach der Bestellung via Vorkasse erhalten. Sobald sie das Geld haben, senden sie das bestellte Arzneimittel aber nicht ab.

Manchmal kommt bei dem Bestellenden doch ein Paket an. Ob sich in der gelieferten Medikamentenpackung aber tatsächlich das bestellte Präparat befindet, kann nur schwer nachgeprüft werden. Unter Umständen handelt es sich bei um ein Placebo oder gar um ein anderes Medikament mit starken Nebenwirkungen.

Quellen:
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  1. B. Cuzin: Alprostadil cream in the treatment of erectile dysfunction: clinical evidence and experience. In: Ther Adv Urol. Nr. 8(4), 2016, S. 249–256.
  2. Xie J, Jiang M, Lin Y, Deng H, Li L (January 2019). “Effect of Alprostadil on the Prevention of Contrast-Induced Nephropathy: A Meta-Analysis of 36 Randomized Controlled Trials“. In: Angiology.
  3. Angelika Bischoff: Alprostadil-alfadex bei erektiler Dysfunktion. In: Pharmazeutische-Zeitung.de, Ausgabe 47/1997. URL: www.pharmazeutische-zeitung.de
  4. V. Hanchanale, I. Eardley: Alprostadil for the treatment of impotence. In: Expert Opinion on Pharmacotherapy. Nr. 15:3, 2014, S. 421–428.
  5. ARZNEIMITTEL UND THERAPIE: Alprostadil: Zwei Kammern für eine leichtere Handhabung. In: Deutsche Apotheker Zeitung (DAZ). URL: www.deutsche-apotheker-zeitung.de
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