Sildenafil gilt als eines der bekanntesten Potenzmittel, die zur Zeit am Markt erhältlich sind. Mit nur einer sehr geringen Dosis ist es möglich, dass erektile Dysfunktionen (Impotenz) leicht behandelt werden können.

Nach dem Auslaufen des Wirkstoffpatents ist Sildenafil auch als Viagra-Generikum in einer günstigeren Variante erhältlich. Aber unterscheidet es sich auch zu Viagra oder sind die Präparate identisch?

Definition und Anwendungsgebiet von Sildenafil

Sildenafil ist ein Wirkstoff, der zur Behandlung von erektilen Dysfunktionen eingesetzt wird. Bekannt wurde der Wirkstoff zunächst unter dem Präparat Viagra. Nachdem aber Viagra als Patent auslief, konnte der Wirkstoff auch von anderen Pharmafirmen verwendet werden. Dadurch ist heute möglich, dass Sildenafil auch als separates Medikament erworben werden kann, dass in der gleichen Art und Weise wirkt.

Sildenafil
Sildenafil enthält den Wirkstoff Sildenafil (als Citrat), der zu einer Gruppe von Arzneimitteln mit der Bezeichnung Phosphodiesterase-Typ-5(PDE5)-Hemmer gehört.

Im Grunde genommen ähnelt es stark Viagra, aber durch den Umstand, dass nun Pharmafirmen von diesem Wirkstoff profitieren können, ohne lang Zeit in Forschung zu investieren, ist es möglich, Sildenafil als Generikum anzubieten. Besonders bei verschreibungspflichtigen Medikamenten sind diese Generika beliebter, da sie günstiger angeboten werden können.

Sildenafil dient in der Anwendung dem Aufbau einer Erektion, dass auch der Geschlechtsverkehr zufriedenstellend durchgeführt werden kann. Im Rahmen einer erektilen Dysfunktion ist es oftmals nicht möglich eine Erektion ausreichend aufzubauen oder aber ausreichend lang aufrecht zu erhalten, dass der Geschlechtsverkehr durchgeführt werden kann.

Eine medikamentöse Behandlung einer erektilen Dysfunktion ist dann angezeigt, wenn die Dysfunktion seit mehr als einem halben Jahr besteht und mehr als zwei Drittel der Versuche eine Erektion aufzubauen fehlschlagen.

Ursprünglich wurde Sildenafil für die Behandlung von Herzerkrankungen vorgesehen und konnte dabei auch gegen Lungenhochdruck helfen. Die potenzsteigernde Wirkung wurde dabei nur zufällig entdeckt und machte Sildenafil für ein neues Anwendungsgebiet bereit.

Bei Männern mit Erkrankungen der Niere oder der Leber wird von einer Behandlung mit Sildenafil oftmals abgesehen.

Wie wirkt Sildenafil?

Sildenafil wirkt auf Enzyme im Körper, die verursachen, dass sich Blutgefäße wieder verengen. Betrachtet auf die männliche Erektion bedeutet das, dass sexuelles Verlangen Botenstoffe aussendet, die im Glied wirken können.

Sie bewirken eine Entspannung der Muskulatur des Penis. In dessen Folge werden die Muskeln kleiner und geben mehr Platz für die Blutgefäße frei. Der Penis kann sich mit Blut füllen und eine Erektion entsteht. Bei einer erektilen Dysfunktion kann dieser Zustand nur sehr schlecht aufrechterhalten werden oder nie vollständig erreicht werden.

Sildenafil hemmt nun die Enzyme, die die Muskeln animieren wieder zu kontrahieren und somit das Blut wieder aus den Schwellkörpern zu pumpen. Die Erektion kann somit über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten werden. Diese gefäßerweiternde Wirkung kann auch für die Behandlung von Bluthochdruck eingesetzt werden.

Sildenafil wird nach der Einnahme nach und nach im Körper durch die Leber wieder abgebaut. Daher ist es möglich, dass Männer mit Erkrankungen von Leber und Nieren nur eine abgeschwächte Form der Behandlung oder gar keine Behandlung erhalten können, da die Risiken zu hoch wären.

Grundlegend unterscheidet sich Sildenafil als Generikum von dem klassischen Viagra optisch in Form und Aussehen. Oftmals ist es nicht mehr die bekannte blaue Pille, sondern eine einfach weiße Tablette. Auch die Zwischendosierung von 75mg ist mitunter erhältlich.

Vom Wirkprizip her bestehen keine Unterschiede zu Viagra, da auch die Generika alle Schritte eine Zulassung zu einem Medikament durchlaufen müssen. Allerdings kann es möglich sein, dass das Wirkspektrum vergleichen mit Viagra zwischen 80 und 120% liegt. Somit kann die Wirkung geringer, aber auch stärker und langanhaltender ausfallen.

Wirkungsweise von PDE-5-Hemmern

Wie wird Sildenafil dosiert und eingenommen?

Sildenafil ist in unterschiedlichen Dosierungen erhältlich. Neben 25mg sind auch 50 und 100mg erhältlich. Die erste Dosierung wird nach Auftreten der Probleme durch den Arzt festgelegt. Im Normalfall wird mit 50mg begonnen. Diese Dosierung kann je nach Wirkung entsprechend angepasst werden. Verbessern sich die Probleme wird die Dosis auf 25mg gesenkt.

Schlägt die Behandlung nicht ausreichend an, dann wird die Viagra-Dosis auf 100mg gesteigert. Es gilt zu beachten, dass Sildenafil nur einmal täglich eingenommen werden darf. Sollten keine 24 Stunden zwischen zwei Einnahmen liegen, kann es zu einer Überdosierung des Medikaments kommen. Es ist zwingend notwendig, dass die Einnahme auch entsprechend der ärztlichen Verordnung eingehalten wird. Sollten Probleme auftreten, dann sind diese unverzüglich dem behandelnden Arzt zu melden.

Bei der Einnahme ist es notwendig, dass Sildenafil mit einem großen Schluck Wasser etwa 30 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr eingenommen wird. In der Regel ist dann keine Stimulation mehr nötig, da die Erektion durch Sildenafil aufgebaut wird. Generell ist es jedoch empfehlenswert, dass die sexuelle Lust vorhanden ist. Ansonsten könnten ungewollte Nebenwirkungen im Zusammenhang mit der Einnahme von Sildenafil auftreten.

Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Gegenanzeigen

Bei starken Schädigungen der Niere oder der Leber wird von einer Anwendung von Sildenafil abgeraten. Aufgrund der Einnahme von anderen Medikamenten kann es dabei zu ungewollten Wechselwirkungen kommen, die ein Versagen der Organe zu Folge haben kann.

Gegenanzeigen zur Einnahme von Sildenafil sind:

  • Schwerwiegende Lebererkrankungen
  • Schwerwiegende Nierenerkrankungen
  • Lebensalter unter 18 Jahren

Dies ist nicht nur davon abhängig, dass die Patienten unter 18 noch nicht volljährig sind, sondern sie befinden sich noch in der körperlichen Entwicklung. Durch die Einnahme von Potenzmitteln kann der hormonelle Haushalt empfindlich gestört werden und die erektile Dysfunktion bleibt lebenslang bestehen und manifestiert sich.

Nebenwirkungen von Sildenafil

Durch die Einnahme von Sildenafil können leichte Nebenwirkungen auftreten, die gleichzeitig häufiger vorkommen können:

  • Schwindel
  • Kopfschmerzen
  • verschwommenes Sehen
  • Erkältungssymptome
  • Hautausschlag

Die ersten drei Nebenwirkungen sind meistens ein Zeichen des Kreislaufs, da Sildenafil auch eine Auswirkung auf den Blutdruck hat. Es sollte daher beachtet werden, dass die Symptome nach dem Abbau des Medikaments wieder verschwinden. Sollten sie es nicht tun, die die Konsultation des behandelnden Arztes angezeigt.

Eine verstopfte Nase und der Hautausschlag zeigen zumeist eine Unverträglichkeit an. Auch hier ist es wichtig, dass der behandelnde Arzt konsultiert wird, denn nur so kann eine allergische Reaktion vermieden werden.

Seltene und stärkere Nebenwirkungen sind:

  • Gefäßverschlüsse
  • Herz- und Schlaganfall
  • Priapismus

Potenzmittel können unerwünschte Nebenwirkungen auf den Kreislauf haben, die dann auch einen medizinischen Notfall darstellen. Besonders gefährlich ist der Priapismus. Hierbei handelt es sich um einen Gefäßverschluss im Penis, der sofort behandelt werden muss, damit Potenz und Funktion des Gliedes erhalten bleiben können.

Vagra Nebenwirkungen

Ist Sildenafil in Deutschland verschreibungspflichtig?

Sildenafil ist ein Potenzmittel, dass nur gegen die Vorlage eines entsprechenden Rezeptes erworben werden kann. Dies ist besonders wichtig, da ein Arzt vor der Einnahme von Sildenafil zunächst den gesundheitlichen Zustand des Patienten einschätzen muss. Bei bestehenden Erkrankungen des Herzens, Leber oder Niere kann es möglich sein, dass nur eine leichte oder gar keine Therapie mit Sildenafil durchgeführt werden kann.

Der behandelnde Arzt muss dabei die bestehenden Probleme den möglichen Risiken bei der Einnahme von Sildenafil entgegensetzen und eine Behandlung abwägen.

Daher ist Sildenafil sowohl in Apotheken vor Ort, als auch in Onlineapotheken nur gegen die Vorlage eines Rezeptes zu erhalten.

Sollte die Möglichkeit angeboten werden, dass Sildenafil auch ohne Rezept käuflich ist, dann ist dringend davon abzuraten, da dies illegal wäre. Weiterhin ist es bei der Entdeckung einer solchen Option notwendig, dass eine Meldung an das Bundesamt für Gesundheitsschutz erfolgt. Hierbei liegt eine Straftat vor.

Gegen Rezept kann Sildenafil problemlos als Viagra oder als Generikum erworben werden, da es sich um den gleichen Wirkstoff handelt.

Treated.com Online Arzt

Die Online-Arztpraxis Treated.com bietet Ihnen die Möglichkeit ein Online Rezept für Viagra zu beantragen. Wer Viagra im Internet kaufen möchte, muss sich zuvor ein ärztliches Rezept ausstellen lassen. Hierzu genügt die Beantwortung einiger medizinischer Fragen in einem kurzen Online Fragebogen. Nachdem der Arzt die Eignung für Viagra feststellt, können Sie Viagra bei Treated.com direkt online bestellen. Das Potenzmittel wird in der Regel bereits am nächsten Tag zugestellt.